Moderne Arbeitszeitgestaltung

Pausengestaltung

Ruhepausen dienen der Erholung, beugen Ermüdungserscheinungen vor und sichern die Leistungsfähigkeit. Sie sind vom Gesetzgeber als Unterbrechung während der Arbeit zwingend vorgeschrieben (§ 4 ArbZG). Ab einer Arbeitszeit von 6 Stunden ist die Arbeit mindestens für 30 Minuten, ab 9 Stunden Arbeitszeit durch eine Pause von 45 Minuten zu unterbrechen.

Regelmäßige und im Voraus geplante und organisierte Pausen erhöhen dabei den Erholungswert stärker als spontane Pausen. Die Erholung ist ferner bei mehreren kurzen Pausen größer als bei einer langen.

Die aktive Pausengestaltung hat ebenfalls Vorteile bei der Erholung. So sind aktive Pausen (Spaziergang, Entspannungsübungen) besonders förderlich für die Leistungsfähigkeit (vgl. Hellert und Sträde 2011, Ulich 1998).

Arbeitszeitwissen
Moderne Arbeitszeitgestaltung

Quelle

Hellert, U., Krol, B., Tegtmeier, P. (2013): Innovative Arbeitszeitgestaltung und Zeitkompetenz bei einem Studium neben dem Beruf. In: Hellert, U. (Hrsg.), iap Schriftreihe, Band 5. MA Akademie: Essen
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