Welche Erfolge konnten auf Beschäftigten- und Arbeitgeberseite erzielt werden?

Durch die Einführung eines Arbeitszeitkontos veränderte sich auch etwas in der Lohnverteilung. Bislang wurde nämlich nach geleisteten Arbeitsstunden, die per Stechuhr gemessen wurden, bezahlt. Je nachdem, wie viele Tage ein Monat hat, kam es da zu Unterschieden. Der Tarifvertrag sieht in diesem Betrieb eine 40-Stundenwoche vor, die nun auch monatlich mit dem gleichen Betrag bezahlt wird, unabhängig von der Zahl der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. „Jetzt haben unsere Mitarbeiter jeden Monat ein ganz klar kalkulierbares Einkommen und eine übersichtliche Kostentransparenz“, beschreibt Frau Wacker die Vorteile für die Belegschaft. Sie selbst hat es dadurch auch in der Lohnbuchhaltung leichter, da sie immer mit konstanten Werten rechnen kann. Die Arbeitszeitkonten werden separat geführt. Alle Mitarbeiter erhalten eine monatliche Aufstellung über ihr Arbeitszeitkonto, über das sie dann flexibel verfügen können.