Welches Arbeitszeitmodell wurde im Unternehmen implementiert?

„Unsere Personalreferentin arbeitet in Teilzeit und befürchtete, durch die Einschulung ihres Kindes ihre Arbeitszeit reduzieren zu müssen“, beschreibt der Familienvater die Situation seiner Mitarbeiterin, „ich habe ihr angeboten, die Arbeitszeit beizubehalten, allerdings einen Teil der Wochenstunden an einem Telearbeitsplatz zu erledigen.“ Die Mitarbeiterin hat damit keine finanziellen Einbußen und das Unternehmen weiterhin die volle Arbeitskraft der Stelleninhaberin, ohne einige Aufgaben delegieren zu müssen. Eine andere Mitarbeiterin arbeitete seit zehn Jahren in der Kundenberatung, als sie ihre Familie gründete. Selbst als ihr Kind noch klein war, arbeitete sie bei GFOS weiter und nutzte einen Telearbeitsplatz. Nach dem zweiten Kind integrierte sie pro Woche einen zusätzlichen Arbeitstag vor Ort.

Doch auch um den eigenen Nachwuchs kümmert sich GFOS. Das Unternehmen bildet selbst aus und ermöglicht es seinen besten Absolventen, bei der FOM Hochschule für Oekonomie & Management ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren. Die jungen Leute können bei Bedarf sogar ihre Wochenarbeitszeit in angemessener Weise reduzieren, damit sie erfolgreich studieren können. Hier nimmt man die Diskussion um den demografischen Wandel ernst und investiert in die eigene Zukunft.

Allerdings stehen nicht nur junge Leute im Fokus. So ist beispielsweise ein Vertriebsmitarbeiter auch mit 67 Jahren noch aktiv. Er bringt noch immer seine Leistung, teilweise auch mehr als die jüngeren Kolleginnen und Kollegen. „Not macht erfinderisch“ ist die Devise von Burkhard Röhrig. Und so bietet er Beschäftigten auch nach dem Erreichen von 65 Lebensjahren Teilzeittätigkeiten im Unternehmen an.